Der Bund und die Länder Sachsen, Thüringen und Baden-Württemberg errichten ein dezentrales „Bundesforschungszentrum klimaneutrales und ressourcenschonendes Bauen“. Dazu wird 2026 ein Verein gegründet, der seinen Sitz und Geschäftsstelle in Bautzen haben wird. Von hier aus soll die Geschäftsstelle die Bauforschung in Deutschland bündeln und unterstützen, Öffentlichkeitsarbeit betreiben und die Sicht- barkeit des Themas erhöhen.
In Bautzen sollen dazu bis zu 100 Millionen Euro aus Kohlegeldern in eine unterstützende Forschungsinfrastruktur fließen. In die Arbeit sollen u. a. Forschungseinrichtungen der Oberlausitz einbezogen werden wie das Zentrum für Bauen und Wohnen Hoyerswerda, das Construction Future Lab Görlitz, das Zentrum für Recycling Schwarze Pumpe und das Forschungszentrum für Carbon-Fasern aus Zellulose Boxberg.
Das Bundesforschungszentrum greift auf etablierte Einrichtungen in den Ländern zurück, für Sachsen z. B. auf die TU Dresden mit dem Exzellenzcluster klimaneutrales und ressourcenschonendes Bauen sowie das Universitätsinstitut der Vereinten Nationen für integriertes Management von Materialflüssen und Ressourcen.